Dienstag, 22. März 2011

Pascualina - Rezept

In Argentinien kann man gut essen - und lecker!
Unter vielen anderen schönen Sachen gibt es etwas, was zu den gewöhnlichen Alltagsrezepten gehört: die Pascualina.
Das ist eine Tarte, Teig unten und Teig oben, gefüllt mit Spinat, Mangold, Thunfisch + Paprika, Mais oder anderes was der Kühlschrank zu bieten hat. Das besondere ist aber der Teig.
Kein Hefeteig, kein Mürbeteig, kein Quarkteig. Eher ein Schmalzteig. Bereitet wird dieser aus Mehl, Fett, Wasser. Und dünn ausgerollt. Oder gar nicht - denn es gibt ihn in jedem Kiezsupermarkt fertig zu kaufen. Aber hierorts leider nicht, deshalb bin ich immer auf der Suche nach Rezepten.
Gestern habe ich eine Pascualina gemacht, zu der ich euch gerne das Teigrezept gebe, als Tasse nehme ich ein 250 ml-Meßbecher:


Masa Pascualina

2 Tassen Mehl

1/2 TL Backpulver
Salz + Pfeffer, je ca. 1/2 TL

1/3 Tasse Wasser

1/3 Tasse Milch

1/3 Tasse neutrales Öl


Alle Zutaten mit der Maschine oder mit den Händen schnell zu einem Teig kneten,
kurz ruhen lassen. Währenddessen eine Füllung nach Geschmack zubereiten
(oder nur Käse und Schinken kleinschneiden).
Teig in 2 Stücke teilen, das größere Stück ausrollen
und den Boden und die Wände einer Springform oder Tarteform auskleiden.
Eine Füllung nach Geschmack auf den Boden verteilen,
den restlichen Teig ausrollen und als Deckel auf die Pascualina legen.
Die Ränder gut verbinden und einige Dampflöcher in den Deckel machen.
Mit Eigelb bepinseln (das vergesse ich immer, dadurch kommt aber die schöne Farbe)
und bei 180°C je nach Füllung garen.


Im Prinzip ist das auch ein Rezept für Empanadas, wie hier schon mal gezeigt.
Der Teig mit Öl wird aber - ähnlich wie mit Schmalz - nicht so knusprig, eher elastisch.

Erwähnte ich bereits, daß ich Teigtaschen und Tartes und pikante Kuchen in jeder Form liebe?

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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