Sonntag, 17. März 2013

Kuriositäten beim Ausmisten

Papier sichten, sortieren, entsorgen, entdecken...
... und ich habe viel davon - vom Papier meine ich...

Zwei Ordner mit Papierkram meiner Eltern habe ich heute gesichtet und entsorgt.
Darunter gefunden: Den Wohnberechtigungsschein für die erste Wohnung in Berlin 1978,
als meine Eltern aus Argentinien hierher gezogen sind.

Und unter meinen Rezeptbüchlein und -zettelchen habe ich diese handschriftliche Kuriositäten entdeckt, sie stammen vermutlich aus Büchern, die ich vor 20 Jahren zahlreich auf Flohmärkten erstanden habe:
(Klick macht´s größer)

Was bitte ist ein "Unterteufel"?
Und wann darf man nicht vor der Glotze einschlafen??? Beim Backen?
Schrieb die Dame aus Erfahrung?

Heute würde frau das Rezept sehr viel kompakter schreiben, nicht so lang wie ein Brief -
aber achtet auf die versteckten Tipps! Und überlegt mal, was das für ein Zeitaufwand früher war:
Das Rezept wurde auf der Schreibmaschine getippt, Papier rein, Layout schon im Kopf überlegen und entsprechend den Zeilenumbruch und die Abstände mit dem Hebel oder am Rad drehen, (wehe wenn sich ein Rechtschreibfehler einschlich!), Papier anschließend aus der Maschine nehmen, per Hand und Filzstift Fehler korrigieren, Textstellen hervorheben, Überschriften unterstreichen.
Ja - früher hatte man mehr Zeit für sowas...

Diese Diättipps habe ich auf den Zeitraum nach 1975 datiert - wegen eines Artikels auf der Rückseite.
Ist es nicht erstaunlich, wie sich die Ausdrucksweise verändert hat?

Und hier: Nix da mit Fix & Co!!!

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