Montag, 11. August 2014

diy Beading Mat #2 und tubular ropes

In diesem Post hatte ich über meine selbstgemachte beading mat berichtet -
hier nun die Verbesserung.
Also Bodentuch ist nicht gut, zu fusselig, da bleibt die Nadel häufig hängen.
Ich habe mir die Perlenunterlagen von Jill Wiseman angeschaut - und diese sind aus Chenillestoff.
Hatte ich nun nicht da, dafür aber feinen Cordstoff.
Also hier meine Technik:

Den Bilderrahmen auseinandernehmen.
Die Rückseite als Vorlage für einen feinen Cordstoff nehmen, ebenso für Vlies H630 (dünnes Volumenvlies zum Bügeln). Das Volumenvlies auf dem Cordstoff bügeln.
Jetzt den Rahmen mit der Rückseite nach oben auf dem Tisch legen und in der folgenden Reihenfolge "befüllen": Cordstoff (nach unten), Rahmenrückseite, und das Glas - richtig, das Glas nach hinten, so bekommt das Ganze eine Stabilität wie ein Tablett. Rahmen mit den Federstangen schließen.
Vielleicht sind eure Rahmen anders aufgebaut, hier reicht so ein günstiges Ding. Aber ohne das Glas hinten "ploppte" der Boden.

Wenn meine neue Leidenschaft anhält, hole ich mir vielleicht auch mal so eine professionelle Matte.
Aber dieser Perlenrahmen tut seine Dienste sehr gut!


Wie ihr seht, habe ich ein paar Stücke probiert:
Das obere ist ungerades tubular-Peyote.
Das untere wird unter "Netztechnik" oder russische Spirale gehandelt, ist aber ähnlich.
Beides erzielt - auch mit meinen Hobbyperlen - schöne Ergebnisse für Ketten bzw. Armbänder.
Nur sind die Schläuche etwas labberig, ev. müßte ich diese innen verstärken.
Ich weiß nicht, ob man sowas macht oder das unorthodox ist - ich probiere mein Stil aus.


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